Schnitzerfamilie Meier präsentiert
 

Ausstellung

Die Wurzeln unserer Familie und damit der „Wunder in Holz“ sind über 200 Jahre nachweisbar. Seitdem wurde das Schnitzerhandwerk in unserer Familie gepflegt und über die Generationen fortentwickelt. Von geschnitzten Figuren über den Bau von Weihnachtsbergen entstanden großflächige Dioramen, die heute in unseren Räumen zu besichtigen sind.

Aus dem Raum Lößnitz im Erzgebirge führte uns der Weg 1958 nach Altenau. Hier spannen wir in unserer Ausstellung den Bogen über die Jahrhunderte von der erzgebirgischen Heimat in den Harz.

Naturgetreu gestaltete Landschaften aus dem Harz und unserer erzgebirgischen Heimat, das historische Silberbergwerk und kindgerechte Szenen - alle mit mechanisch bewegten Figuren - sowie Schnitzereien der Familie aus vielen Generationen finden Sie in unserer Ausstellung „Wunder in Holz“
.



Silberbergwerk

Ein besonders anschauliches Werk hat Karl Meier mit dem historischen Silberbergwerk geschaffen. Es zeigt alle wesentlichen Arbeitsgänge des Erzbergbaus in der vorindustriellen Zeit. Innerhalb von sechs Jahren, die von intensivem Quellenstudium und liebevoller Arbeit auch an den kleinsten Details geprägt waren, entstand eine eindrucksvolle Darstellung der Lebensbedingungen und Arbeitstechniken der Bergleute in dieser Zeit.

Damals genutzte Technik wie z.B.
die Erzsuche mit dem Wünschelrutengänger,
der Abbau und die Förderung des Erzes mit Handhaspel und Pferdegöpel,
der Transport von Mensch und Material mit Kähnen und über Leitern und Fahrkunst,
die Zerkleinerung der Erzbrocken im Pochwerk,
das Waschen, Verhütten und Schmelzen
ist in realistischem Betrieb zu beobachten.


Winterlandschaft

Die Verbundenheit zur neuen Heimat hat Karl Meier dokumentiert indem er den idyllischen Ort Altenau mit seinen Tälern und einem lebhaften Wintertreiben modelliert hat.

Das einzigartige Diorama „Altenau im Winter“ entstand aus vielen Skizzen über den winterlichen, vom Wald umgebenen Kurort, seine Originale und Gäste um 1960.





Sommerlandschaft

Aus Liebe zur Heimat erwuchs in Karl Meier das Bedürfnis,
dem Diorama „Altenau im Winter“ eine sommerliche Szene
aus dem Erzgebirge gegenüber zu stellen.

So entstand die „Heimat Erzgebirge“. Dargestellt ist das wildromantische Schwarz-wassertal mit dem Katzenstein und dem Schnitzerhäusl am Hang. Schloss Rauenstein an der Flöha, die Hetzdorfer Eisenbahnbrücke mit dem darüber fahrenden kleinen Zug sowie die Burgruine Lauterstein fanden hier ebenso ihren Platz wie die liebevoll geschnitzten Gruppen von Figuren in Feld und Flur.

Die Landschaft wurde von Karl Meier entworfen und von seiner Familie gemeinsam gebaut. Alle Figuren sind aus eigener Hand.


Richard Meier

Ihre besondere Prägung erfahren die drei großen Dioramen durch ihre handgemalten Hintergründe. Diese wurden von Karls Vater, dem anerkannten Volkskünstler Richard Meier, geschaffen. Seine Bilder und Hintergründe, schmücken nicht nur unsere Landschaften. Sie verleihen auch bekannten Weihnachtsbergen in Schneeberg, Annaberg, Marienberg und Lößnitz einen besonderen Charakter.

Anlässlich des 100sten Geburtstags von Richard Meier haben wir ihm einen besonderen Teil unser Ausstellung gewidmet.


Für die Kinder

Unsere Kleinen erfreuen zwei Landschaften mit Schneckenpost und Froschkonzert sowie Tieren und Zwergen im Winterwald.